Muestra De Opini N

13 filosofos de comida de 123 go Aprende en entrevista

Starke Verben. Der Terminus "starke" und "schwache" Verben gehrt J.Grimm. Unter starken Verben verstand er jene Schicht der uralten Verben, die noch auf das Altgermanische zurckkommen, und die das Prteritum mit Hilfe des Ablauts bilden:

Die gebruchlichsten Konjuktionen waren inti, ioh = "ich", ouh = "auch", doh = "doch" abur = "aber", odo = "oder". Aber es gab noch keine kausalen und finalen Konjuktionalwrter wie denn, folglich, daher, darum, infolgedessen u.a.

Die Kategorie der Zeit hatte nur zwei Formen fr drei Zeitstufen: das Prsens, diente zum Ausdruck der Gegenwart und der Zukunft, und das Imperfekt (Prteritum) zum wurde zum Ausdruck der Vergangenheit gebraucht. Die analytischen Zeitformen Perfekt und Plusquamperfekt entwickelten sich im Ahd. und Mhd. aus biverbalen Wortgruppen wie haben + P.II, werden + P.II und sein + PII, in denen das noch deklinierbare Form haben, z. B. Argangana uurun ahtu daga. (Es waren acht Tage vergangen).

Die Prsensformen dieser Verben sind unregelmig, da sie im Gegensatz zu den regelmigen Verben des Ahd. keinen Themavokal haben, und die Personalendungen werden unmittelbar an das Wurzelmorphem angefgt. Aus diesem Grunde nennt man sie athematische Verben. Auerdem haben sie in der P. Sg. Prsens eine archaische gemeinindoeuropische Personalendung-m (ai.-mi, griech. - mi, altruss., lat. sum.)

Die Prteritoprsentia werden so bezeichnet, weil ihre Prsensformen alle Merkmale des starken Prterits haben, und zwar: den Ablaut des Stammvokals im Sg. und im Pl. und die Nullendungen in der, P. Sg.

Die Herausbildung verschiedener literarischer Gattungen sowie der gelehrten Prosa und der Kanzlei - und Geschftsprosa in der frhneuhochdeutschen Zeit, die politische und religise Literatur der Reformationszeit Luthers, die Bemhungen der Humanisten um die deutsche Sprache frderten die weitere Entwicklung der syntaktischen Struktur der deutschen Sprache. Es kamen neue Konjuktionen auf, es entstanden neue Modelle komplexer Stze.

Prt., P. Sg. was - P.Pl. warum (mit spter Aufhebung des Konsonantenwechsel s - r); Inf. wesan, spter durch sn verdrngt; Imperativ P.Sg. wis, P.Pl. weset (auch st); P. wesanti, spter seiend (vgl. heute anwesend, abwesend). Das P.II fehlt im Ahd. (mhd. gewesen, gesin, nhd. gewesen)

Im Ahd. hatte das Verb die grammatischen Kategorien der Zeit, der Zahl, dr Person, die Kategorie des Modus (Indikativ, Konjuktiv, Imperativ). Aber die Kathegorie des Genus (Aktiv - Passiv) war noch nicht entwicklet. Es fehlte das Passiv.

Das Ahd. besitzt Gliedstze fr alle Satzglieder, d.h. Subjekt, - Objekt - Prddikativ - Adverbial - und Attributstze. Die Endstellung des Prdikats im Gliedsatz, was die Gegenwartssprache prgt, gilt im Ahd. noch nicht als Regel. Doch kam sie in den Gliedstzen schon hufig vor:

Schon die ersten ahd. Sprachdekmler enthalten verschiedene Typen komplexer (zusammengesetzter) Stze. Aber ihre Zahl ist gering im Vergleich zu der deutschen Gegenwartssprache. Sie entwickelten sich spter, in der Folgezeit.